Systemanforderungen - eine kleine Übersicht

      Systemanforderungen - eine kleine Übersicht

      Systemanforderungen
      Die meisten werden mit ihrer aktuellen Ausstattung ESO selbst in höchster Qualitätsstufe spielen können.
      The Elder Scrolls Online basiert technisch auf einer komplett neuen Engine. Diese wurde speziell für die Anforderungen von The Elder Scrolls Online programmiert. Die anfänglich angewandte Hero- Engine wurde schnell verworfen.

      Mittlere Einstellungen

      Grafikkarte
      Nvidia Geforce 8800 GTS oder Radeon HD 4850 für noch konstante 40 Bilder pro Sekunde
      Damit sind noch Reserven für anspruchsvolle Massenszenen vorhanden.

      Prozessor
      mindestens ein Zweikerner mit 2,0 GHz Takt

      Arbeitsspeicher
      2 GByte RAM knapp ausreichend

      Maximale Einstellungen

      Grafikkarte
      Nvidia Geforce GTX 560 Ti oder ATI/AMD Radeon HD 6950 für über 30 fps, Reserven sind damit aber nicht mehr vorhanden.
      Diese erhält man wiederum mit aktuellen Einsteigerkarten um die 100 Euro wie z.B. Geforce GTX 750 Ti oder AMDsRadeon R7 260X.

      Prozessor
      sehr schneller Zweikerner mit mehr als 3,0 GHz Takt oder besser
      Vierkerner mit min. 2,5 GHz Takt
      Die Kerne der »Ivy Bridge«-Prozessoren von Intel werden z.Zt. deutlich besser ausgelastet als z.B. die eines AMD
      Phenom II X4 970. Von dessen vier Kernen nur einer voll ausgelastet wird. Die restlichen werden nur wenig beansprucht.
      Offenbar ist die Mehrkernoptimierung für AMD-CPU (noch) nicht abgeschlossen.

      Arbeitsspeicher
      Min. 3,0 GByte RAM
      Sonst ist im Spiel die Einstellung »Texturqualität« auf maximal »Mittel« gesperrt.


      Speicherplatz

      Auf der Festplatte sollten für The Elder Scrolls Online ca. 60 GByte Platz frei sein.
      Da wird es bei kleineren SSD schon eng. Das Spiel läuft aber auch von einer HDD performant, ATA Archtektur und eine flotte Festplatte vorrausgesetzt.


      Ein Wort zu den Details der Grafikeinstellungen
      Generell sollte die Einstellung "minimal" vermieden werden, das Spiel wirkt dann wirklich sehr matchig und unscharf!

      Subsampling
      Dies ist die interne Auflösungsberechnung des Spiels. Wenn möglich auf "hoch" einstellen.
      Bei niedrigerer Einstellung rechnet die Engine zunächst mit niedriger Auflösung um erst am Ende auf die Monitorauflösung zu skalieren. Daraus resultiert eine zunehmende Unschärfe je niedriger die Subsampling Einstellung gewählt wird.

      Umgebungsverdeckung
      Höhere Einstellungen lassen die Spielwelt plastischer wirken, weil Objekte u.a. sekundäre Schatten (Schlagschatten) werfen. Eine deutlich realistischer Darstellung der Spielwelt ist die Folge.

      Gras
      Wird "Gras" aktiviert, sind viele Flächen im Spiel mit unterschiedlichen Gewächsen überzogen.
      (Hier zeigt sich deutlich der Einfluss von Skyrim Mods wie Skyrim Flora Overhaul und Lush Trees and Grass.)
      Der Leistungsverlust ist mit einigermaßen moderner Hardware gering und die Spielwelt sieht deutlich besser aus.
      Allerdings hat die Sachen den bekannten Haken, dass man Gegenstände im hohen Gras schlechter findet 8o
      In ESO läßt sich dies allerding durch die Aktivierung von "Sammler"-Skills ausgleichen. Damit werden z.B. die Erzfladen oder Holzstücke besser erkannt und nützliche Pflanzen i der näheren Umgebung werden optisch hervorgehoben.

      Sichtweite
      Aufgepasst! Diese Einstellung beinflusst nicht nur die Entfernung sichbarer Objekte sondern auch deren Details. In der mittleren Einstellung betrift dies vor allem die Texturen von Felsen und Gebäuden, bei niedriger Einstellung werden auch große Objekte gänzlich aus der Spielwelt entfernt.

      Fazit
      Selbst mit veralteter oder schwacher Hardware läßt sich ESO in mittlerer Auflösung noch flüssig spielen. Mit niedrigen Einstellungen ist sogar ein Spielchen unterwegs auf dem Notebook noch 'drin, eine stabile Internetverbindung vorrausgesetzt.
      Es gibt aus technischer Sicht also keine Ausrede Molag'Bal gemeinsam in den Hintern zu treten.
      Anderseits reicht die Grafik auch mit höchsten Einstellungen nicht an The Elder Scrolls Skyrim heran, vor allem dann nicht, wenn es wie in meinem Fall, das Spiel mit mehr als 120 sorgfälltig aufeinander abgestimmten Mods gepimpt wurde. :D