Starfield war Bethesdas ambitioniertestes Projekt – und sein größtes gemischtes Ergebnis. Das Spiel hat brillante Momente und frustrierende Schwächen. Was kann man daraus lernen?
Was Starfield richtig gemacht hat
Das Charaktersystem ist eines der stärksten in Bethesdas Geschichte. Traits, Backgrounds und Skills erlauben echte Rollenspiel-Identitäten. Die Crew-Mechaniken und Schiffsbau-Systeme sind tiefgründig und befriedigend. Die Questlinien einzelner Fraktionen wie die Crimson Fleet sind erstklassiges Bethesda-Quest-Design.
Das Planeten-Problem
Die größte Enttäuschung: 1000 Planeten klingen nach Freiheit aber lieferten Leere. Prozedural generierte Oberflächen ohne erzählerische Dichte können nicht mit handcrafted Open Worlds konkurrieren. Bethesda hat die falsche Schlussfolgerung aus No Man's Sky gezogen.
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Was Mods 2026 verbessert haben
Die Modding-Community hat vieles nachgebessert. Better Companions AI macht Begleiter lebendig. Starfield Enhanced Environments verdichtet Planeten-Content. Ship Customization Plus erweitert den ohnehin starken Schiffsbau. Mit dem Creation Kit wurden hunderte Content-Mods veröffentlicht.
Was Bethesda beim nächsten Mal besser machen muss
Weniger ist mehr: Lieber 20 dichte handcrafted Planeten als 1000 leere. Bessere NPC-KI ist 2026 keine Option mehr sondern Pflicht. Das Hauptquest-Schreiben muss auf das Niveau der Fraktions-Quests gehoben werden. Fast-Travel sollte keine Lösung für schlechtes World-Design sein.
Ausblick: Shattered Space und Elder Scrolls VI
Das Shattered Space DLC hat gezeigt dass Bethesda aus Starfield-Feedback gelernt hat – dichte, handgefertigte Umgebungen statt prozeduraler Leere. Das gibt Hoffnung für Elder Scrolls VI das in Entwicklung ist.