Dungeons & Dragons wird 2024 50 Jahre alt. Von den bescheidenen Anfängen in Gary Gygax' Keller bis zur globalen Popkultur-Ikone ist D&D eine der erstaunlichsten Erfolgsgeschichten der Unterhaltungsgeschichte.
Die Geburt 1974: Gygax und Arneson
Gary Gygax und Dave Arneson veröffentlichten 1974 das erste D&D. Es war der direkte Nachfolger von Chainmail, einem Miniatur-Kriegsspiel das Arneson um Charakterentwicklung erweiterte. Die Idee war revolutionär: Statt Armeen zu kommandieren spieltest du einen einzigen Helden.
Der erste Boom: AD&D und die 80er Jahre
Advanced Dungeons & Dragons machte das Spiel massentauglich. In den 80ern explodierte D&D kulturell: Der Satanic Panic in Zeitungen, die TV-Zeichentrickserie, und 1983 das meistverkaufte Rollenspiel der Welt.
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Krise und Neugeburt: Die 90er bis 2000er
Die 90er brachten Konkurrenz durch Computerspiele und Magic: The Gathering. TSR wurde 1997 von Wizards of the Coast aufgekauft. Die dritte Edition 2000 mit dem Open Game License-System rettete das Spiel und schuf ein lebendiges Ökosystem.
Die D&D-Renaissance: Critical Role
2014 startete Critical Role auf YouTube. Millionen Zuschauer entdeckten Tabletop-RPGs neu. Fünfte Edition 2014 wurde zur zugänglichsten Version aller Zeiten. Bis 2020 hatte D&D mehr aktive Spieler als je zuvor.
D&Ds Einfluss auf Videospiele
Ohne D&D kein Baldur's Gate, kein World of Warcraft, kein Final Fantasy, kein Diablo. Klassen, Levels, Erfahrungspunkte, Hit Points – all diese Konzepte wurden direkt aus D&D übernommen. D&D ist das Fundament auf dem das RPG-Videospielgenre steht.