Action-RPG

PUBG 120fps auf Konsole: Lohnt sich das Upgrade?

PUBG wird schneller: Das bedeuten die neuen Grafikmodi für dich

PUBG ist endlich erwachsen geworden – zumindest was die technische Seite angeht. Die neuen Grafikmodi für PlayStation 5 und Xbox Series X bringen etwas, das Konsolenzocker lange vermisst haben: echte Wahlfreiheit zwischen Performance und visueller Pracht. Bis zu 120 Bilder pro Sekunde bei gleichzeitig gestochen scharfer 4K-Auflösung – das klingt nach der perfekten Balance. Aber ist es das wirklich? Lass mich dir zeigen, was diese Updates konkret bedeuten und für wen sie sinnvoll sind.

Die drei neuen Modi: Das sind deine Optionen

Battlegrind-Veteranen kennen das Problem: Entweder du spielst in Full 4K und ruckelnde 60fps, oder du opferst die visuelle Qualität für flüssigere 120fps. Jetzt hast du endlich echte Alternativen. Der Performance Mode bringt dir die angestrebten 120 fps. Hier musst du Abstriche bei der Auflösung machen – wir reden von einer dynamischen Skalierung, die je nach Situation zwischen 1440p und 4K schwankt. Für dich als kompetitiver Spieler ist das die richtige Wahl, wenn du schnelle Reaktionen brauchst und Gunfights mit minimaler Verzögerung führen willst. Dem gegenüber steht der Quality Mode mit bis zu 4K und stabilen 60fps. Die alte Standard-Einstellung also, aber jetzt mit besserer Stabilität. Wer gerne das volle visuelle Erlebnis genießt und den Unterschied zwischen 60 und 120fps nicht so stark vermisst, wird hier glücklich. Und dann gibt es noch den Balanced Mode – die Goldmitte für alle, die sich nicht entscheiden können. Hier bekommst du eine gute Mischung: 1440p bis 4K dynamisch, 60fps stabil. Das ist tatsächlich die Empfehlung für Spieler, die sowohl gute Grafik als auch flüssiges Gameplay wollen, ohne zu extremen Kompromissen gezwungen zu werden.

Warum 120fps auf Konsolen jetzt wichtig werden

Wer regelmäßig am PC spielt, kennt das längst: Jede weitere Frame zählt. Der Sprung von 60 zu 120fps ist nicht einfach nur doppelt so glatt – er fühlt sich deutlich reaktiver an. Die Input-Lag-Verbesserung ist real und nicht psychologisch. Bei Battle Royales wie PUBG kann das den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Das Problem war bislang: Konsolenzocker waren gezwungen, auf diese Technologie zu verzichten. Andere Spiele wie "Call of Duty" oder "Destiny 2" haben vorgemacht, dass es möglich ist – jetzt zieht PUBG endlich nach. Das ist wichtig, denn PUBG kämpft seit Jahren um Spieler, die zur Konkurrenz abgewandert sind. Mit diesen Modi macht Krafton signalisiert: Wir nehmen euch Konsolenspieler ernst. Der Timing ist interessant: Wer X Series S/X oder PS5 besitzt, hat jetzt einen echten Grund, PUBG wieder zu zocken. Besonders für dich als kompetitiver Spieler ist die 120fps-Option ein Game-Changer, ohne Wortspiel zu betreiben.
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Die praktische Seite: Worauf du achten solltest

Bevor du sofort zum Grafikmenu sprintest, ein paar Realitäts-Checks: Dein Monitor/Fernseher muss mitziehen. Du brauchst mindestens einen HDMI-2.1-fähigen Fernseher oder einen Gaming-Monitor, der 120Hz bei deiner bevorzugten Auflösung darstellen kann. Falls du noch mit einem älteren Gerät spielst, bringt dir 120fps nichts – du wirst trotzdem nur 60fps sehen. Die Netzwerk-Qualität ist unterschätzt. Battle Royales sind online-first. Ein stabiles 50+ Mbit/s Internet ist praktisch Pflicht, sonst spielst du die beste Grafik mit latency-bedingten Trefferausreißern. Das ist frustrierend. Nicht alle Modi sind für alle Regionen gleich verfügbar. Je nach Region können Performance und Stabilität variieren. Spiele kurz in einem deathmatch-ähnlichen Modus, um zu testen, welcher Modus für deine spezifische Situation am besten funktioniert.

Wer sollte welchen Modus spielen?

Hier meine unverblümte Empfehlung: Wenn du hauptsächlich Ranked Matches und Turniere spielst, wähle Performance Mode. Die 120fps sind kein Luxus – sie sind ein Vorteil, den du brauchst. Falls du Casual zockst und die Story des Spiels (ja, PUBG hat mittlerweile ein Singleplayer-Element) genießen möchtest, nimm Quality Mode und lehn dich zurück. Für die meisten Gelegenheitsspieler ist der Balanced Mode das Beste. Er bietet einen guten Kompromiss ohne größere Frustrationen auf beiden Seiten.

Das Fazit für dich: Ein Schritt in die richtige Richtung

PUBG war lange Zeit die Schlacht Royale für PC-Spieler. Konsolenspieler bekamen oft das Gefühl, auf Sparflammen zu spielen. Diese Updates ändern das endlich. Dass Krafton sechs Jahre nach Launch noch so umfassend in die Technik investiert, ist erfreulich – und zeigt, dass das Spiel noch nicht zum alten Eisen gehört. Meine Einschätzung: Das ist nicht revolutionär, aber notwendig. Wenn du eine PS5 oder Xbox Series X dein Eigen nennst und PUBG magst, sind diese Modi ein echter Grund, das Spiel aus der Ecke zu holen. Besonders Competitive-Spieler sollten sofort die 120fps-Option testen. Meine konkrete Empfehlung für dich: Downloade die Update und teste alle drei Modi selbst. Jeder spielt anders. Was mir mit 120fps völlig reaktiv wirkt, kann bei dir subjektiv übertrieben wirken. Finde deinen Sweet Spot – und dann genießes mit dem Wissen, dass du technisch auf dem gleichen Level wie PC-Gamer spielst.
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AC
Andreas Clemens
Gamer der alten Schule — und bis heute hab ich den Spaß daran nicht verloren.
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